Gotland

Wir nutzen im Juni die Gunst der Stunde – noch keine Urlaubssaison in Schweden und fast keine deutschen Urlauber – und buchen schnell entschlossen die Fähre nach Gotland!

Da wir um 0.30 Uhr in Visby ankommen, übernachten wir auf dem nächsten Parkplatz. Dahinter ist das Naturschutzgebiet „Södra Hällarna“. Ein kurzer Spaziergang am nächsten Morgen lässt uns ahnen, wie die gotländische Küste aussieht.
Visby ist ein Muss! Wir laufen durch die engen Gassen der Altstadt, wunderschön!
Die Kirchenruinen gehören zum Stadtbild dazu!
Und natürlich die Stadtmauer, die Weltkulturerbe ist. Visby hat eine interessante Geschichte.
Dann geht es weiter in den Norden der Insel. Das Binnenland der Insel ist von Landwirtschaft geprägt und fast nicht touristisch aufgemotzt.
Und natürlich gehören die Gotlandschafe auch dazu!
Kleine Fischerdörfer mit Hafen findet man viele, wie hier Hallshuk. Auch hier keine touristischen Einrichtungen!
Und diese Technik funktioniert noch!!
Raukare, das Markenzeichen der Gotländischen Küstenregionen. Vor Lickershamn stehen sie an Land.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Den hier haben wir „Murmeltier“ getauft!
Die meisten Strände im Norden sind steinig. In Irevik ist aber auch Sand dabei!
Der Häftingsklint – eine tolle Aussicht haben wir von oben!
Burgsvik – unser Ausgangspunkt für die Erkundung des Südens der Insel.
Fast alle kleinen Halbinseln haben einen Leuchtturm. Hier auf Närkholm.
Im Süden ist die Küste flacher, am Ufer sind Steinplatten, auf denen Unmengen von Vögeln rasten.
Manne ist das nicht ganz geheuer!
Steinmuseum Kättelvik
Die Klippen der Hoburgen, fast an der Südspitze
Hoburgsgubben – der Riese der im Felsen des Hoburgen lebt!
Die alten Fischerhütten von Holmhällar.
Das Raukgebiet von Holmhällar ist beeindruckend!
Wieder ist Fantasie gefragt!
Auch Mühlen gehören zu Gotland – Wind gibt es genug!!
Interessant sind auch diese alten Hütten mit den Reetdächern.
Und natürlich waren bei Temperaturen von 32 Grad und Sonne auch tolle Sonnenuntergänge dabei. Am letzten Abend war für uns „großes Kino“!

Banvallsleden am Åsnen

Da wir in diesem Jahr den Banvallsleden für uns entdeckt haben, wolleten wir nal etwas weiter Richtung Karlshamn vordringen. Der Parkplatz an der Badestelle von Ulvö war ein geeigneter Ausgangspunkt für Radtouren am See.

Nach den Morgenbad Frühstück am See! So kann der Tag beginnen.
Unterwegs zum Eingang „Trollberget“ des Åsnen Nationalparkes. Leider ist der Weg frisch geschottert. Es fährt sich nicht gut und für Manne ist es noch schlimmer. Wir fahren deshalb nicht so weit wie geplant.
Der See ist sehr groß, doch mit vielen kleinen Buchten und Fjorden. Man kann ihn an keiner Stelle Überschauen!
Eigentlich ist es ein toller Paddelsee, nur anlanden kann man fast nirgends. Steine, überall!!
Abends wird gegrillt. Manne ist satt, deshalb kann er so ruhig daneben liegen!
Der Blick zum Steg der Badestelle.
Auf der Tour in Richtung Ålshult haben wir freien Blick über einen Teil des Sees.
Kurze Pause! Manne muss mal saufen, es sind immerhin 24 Grad!
Nationalparkinfo
Am Wasser lässt es sich gut aushalten. Wir hatten uns so sehr etwas mehr Wärme gewünscht, doch heute ist es uns definitiv zu warm!
Zurück in Ulvö. Das Bahnhofsgebäude wird privat genutzt und ist gut erhalten.
Morgentlicher Blick aus dem Roberto. Eine Gänsefamilie unterhält sich lautstark!
Und wieder auf dem Bahndamm! Diesmal von Ålshult aus in Richtung Ulvö. Die ersten 2 km mussten wir auf der Straße fahren, doch dann beginnt wieder ein Stück des sanierten Banvallsleden.
Und immer wieder die Blicke auf den See zu beiden Seiten!
Im Bahnhofsgebäude von Ålshult befindet sich ein Cafe. Leider ist es in der Vorsaison nur am Wochenende geöffnet.
Mit dem Roberto sind wir unabhängig und können uns unseren Kaffee selbst kochen!! Günter hat Dienst!!

Winterurlaub in Grövelsjön 2021

Wie in jedem Jahr, genießen wir 2 Wochen im Winter im Gebirge! Diesmal waren wir wieder in Grövelsjön, sogar in der Hütte „Laxen“! Eigentlich wollten wir nach Norwegen, doch Corona und die Schließung der Grenzen verhinderte dieses Ziel. Doch wir wollen nicht meckern, wir konnten wenigstens Skilaufen und Urlaub machen!

Grövelsjögården mit den Bergen des Grövelsjöfjällens im Hintergrund. Leider waren die Berge auf dieser´ Seite (Norwegen) für uns unerreichbar!
Für 2 Wochen unser „zu Hause“ – die Hütte „Laxen“.
So beginnt jede Skitour – Manne darf von der Hütte bis zur Hauptloipe flitzen. Das macht er mit Begeisterung!
Und Günter kommt gleich hinterher!
Gleich hinter der Schneebrücke über den Grövelån geht es langsam, aber stetig bergauf!!
Abzweig am Olån, wir laufen Richtung Olån-Windschutz.
Pause! Bei -18°C dauert sie nicht so lange, Hände und Füße werden extrem schnell eiskalt. Da hilft nur – weiter Laufen!! Ab hier immer noch bergauf, da wird die Betriebstemperatur schnell wieder erreicht!
Über den Hügel geht es Richtung Grövelsjö. Der Blick zum Långfjället erinnert uns an eine Sommertour durch dieses Fjäll!
Auf dem Weg nach Lappvallen!
Auch hier eine Schutzhütte und da wird natürlich Pause gemacht!
Auf dem Rückweg der Blick in die norwegischen Berge des Grövelfjälls.
Anderes Ziel, andere Landschaft! Durch Birkenwälder nahe der Baumgrenze führt uns der Weg durch einen Wintermärchenwald! Wir stellen fest, im Winter sieht es hier viel schöner aus als im Sommer.
Valdalsbygget – auch hier eine Schutzhütte. Man könnte sich rein setzen und heizen, doch wir bleiben in der Sonne draußen! Endlich ist es mal nicht eiskalt! Das Thermometer an der Hüttenwand zeigt satte +18°C!!
Auf dem Weg zur nächsten Hütte! Sie liegt an der Baumgrenze, ist also nicht sehr geschützt.
Hütte in Sicht!
Auf dem Rückweg haben wir die Sonne von vorn und den Wind von hinten – so lässt es sich aushalten!
Von Storsätern zur Hütte am Olån. Die Runde hat es in sich – erst geht es ewig bergab, dann noch ewiger bergauf!! Doch bei dem Wetter ist alles schön!
Je höher wir kommen, umso schöner werden die Ausblicke. Am Blåkläppen ist nichts los! Man sieht nicht einen Abfahrtsläufer! Doch auch in der Loipe ist nichts los, es ist immer noch Vorsaison! Wir treffen unterwegs nur wenige Läufer.
Es geht bergab!

Es waren 2 herrliche Winterwochen mit Sonnenschein! Wir waren erstaunt, dass wir dieses Wetter verdient hatten! Die Temperaturen schwankten zwischen -25°C bis -10°C . Bei meist nur wenig Wind war das kein Problem, wir mussten nur in Bewegung bleiben! Leider war das Loipennetz, das sonst über die Grenze nach Norwegen hinweg geht, etwas kürzer. Doch es hat uns auch so gereicht! Vielleicht sind wir auch 2022 wieder hier? Die schlechteste Alternative ist es nicht!

Und auf jeden Fall werden wir im Sommer wieder in diese Gegend kommen und wandern!

Skiwanderung nach Lappvallen

Wie immer im Winter haben wir eine Auszeit genommen und sind im Skiurlaub. Diesmal wieder in Grövelsjön/Schweden. Das erschien uns in der derzeitigen Situation am sichersten, da wir nicht wussten, ob die Norweger uns überhaupt ins Land lassen. Wir waren zwar schon in Grövelsjön, kennen die Strecken, doch nach 3 Jahren sieht manches anders aus und einiges hat man auch vergessen. Bisher meinte es das Wetter gut mit uns, auch wenn wir uns an Temperaturen zwischen -25 und -15 Grad erst gewöhnen müssen!

Bei schönstem Sonnenschein und -17 Grad ist die Schutzhütte von Lappvallen unser Ziel!

Nach knapp 10 km kommen wir geschafft aber sehr zufrieden wieder am „Laxen“, unserer Hütte an!

Von Dundret bis Drommen – tolle Berge zum Wandern!

Auf dem Rückweg von Saltoluokta nach Nortorp kamen wir an tollen Wandergegenden vorbei! Einige haben wir ausprobiert – wir waren begeistert!

Auf dem Dundret, dem Hausberg von Gällivare.
Ein Berg für Genusswanderungen! Der Winterweg ist deutlich sichtbar, man kann ihn auch im Sommer gehen.
Abends auf dem Berg.
Auf dem Weg von Arvigsjaur zum Akkanålke. Die „Winfrieds“ haben es nicht eilig!
Am Akkanålke mit Blick zum Skellefteälven.
Stenträsket, an den man ganz schlecht heran kommt.
Toller Rundumblick vom Stenträskflygget.
Ein Winfried! Manne begutachtet ihn und auch der Renbulle scheint erstaunt, was da so in seinem Revier herum läuft!
Beeren tage am Storavan bei Bergnäsudden. Wir haben Heidelbeeren und Preiselbeeren gesammelt und leckere Marmelade gekocht.
Die Bucht des Storavan im Abendlicht.
Und wieder ein Stück weiter südlich, in der Nähe Östersunds bzw. Åres! Wandern im Oviksfjällen.
Das Kahlfjäll beginnt, wir können über den Storsjön bis Östersund sehen!
Flugpause!
Ein guter Wanderhund weiß, wann er Pause machen muss!
Wasser gibt es unterwegs!
Der Weg ist überschaubar!
Zurück laufen wir den Winterweg, er ist gut ausgeschildert.
Scooter dürfen hier nicht fahren!!!
Pause mit Weitsicht!
Winterwege führen in der Regel über Schmodder, Flüsse und Seen! Am ersteren stehen wir nun und kommen im Sommer leider hier nicht weiter! Wir müssen zurück!
Die Belohnung für den Umweg – eine Herde Rentiere mit Kälbern. Manne nimmt es gelassen, sie laufen ja nicht hektisch weg. Wir nehmen ihn trotzdem an die Leine.
Der Drommen ist nicht direkt unser Ziel, er ist uns für diesmal zu hoch! Wir wollten ja nicht mehr so viele Höhenmeter auf kurzer Strecke wandern!
Auch von hier sehen wir den Storsjön, …
…, und auf der anderen Seite die Berge des Oviksfjällen.
Die Badestelle am Häggsåssjön ist unser Basislager, hier haben wir alles – Wasser, Feuerstelle und Tisch mit Bänken!

Stora Sjöfallet Nationalpark – wieder ein Stück auf dem Kungsleden unterwegs

Das Stück Kungsleden von Saltoluokta aus kennen wir – allerdings war vor 7 Jahren Winter und wir brauchten unser Gepäck nicht selbst tragen – die Hunde haben es gezogen! Wir wollten diese tolle Landschaft auch mal im Sommer sehen und erleben.

Ja, der Winterweg ist geschlossen!!
Und da drüben ist die Saltoluokta-Fjällstation und den Weg, den wir gehen müssen sehen wir auch! Sieht doch gar nicht so schlimm aus – 350 Höhenmeter auf 3 km muss doch zu schaffen sein! Wir sind zuversichtlich!
Einwandern! Wir laufen ein Stück auf dem „Grenzweg“ ab Ritsem Richtung norwegischer Grenze. Das Wetter ist toll, und wenn man erst mal oben ist, geht es mit den Steigungen auch!!
Belohnung für die Wandermühen – ein toller Blick über den Akkajaure zur Akka mit ihren vielen Gipfeln.
Auch der Blick zur anderen Seite ist lohnenswert!
Abwechslung unterwegs – ein „Winfried“ steht auf der Straße und weiß vor Schreck nicht, wohin er ausweichen soll.
Es wird ernst! Die Rucksäcke sind gepackt, wir lassen den Roberto in Kebnats stehen.
Da kommt die Fähre, die uns über den Stora Luleälven nach Saltoluokta bringt.
Von Anfang an geht es bergauf – da müssen die Schuhe richtig gebunden sein!
Je höher wir kommen, umso schöner werden die Ausblicke in den Nationalpark „Stora Sjöfallet“, der zum Weltkulturerbe „Lapponia“ gehört.
350 Höhenmeter – bei Sonne!! Wir kochen fast!! Jetzt wird es Zeit, einen Zeltplatz zu suchen, um endlich die Rucksäcke los zu werden.
Das ist unser See! Hier bleiben wir!
Das Zelt bauen wir im Birkenwäldchen auf. Der Platz ist ideal!
Ohne Rucksack laufen wir noch eine Runde. Erstaunlich, wie leicht es bergauf und bergab geht! Hinten sehen wir den Bietsjaur – dahin wollen wir morgen wandern!
Zwischen den beiden Bergen verläuft der Kungsleden. Da sind wir mit den Hunden gefahren.
„Unser See“ von oben.
Es sieht schon toll aus, von hier oben.
Der nächste Morgen – Frühstück im Zelt, es pieselt.
Wir wandern nicht zum See, wir bauen ab und wandern zurück nach Saltoluokta.
Doch ehe es los geht, schnell noch einen Kaffee!
Es regnet ja schon fast gar nicht mehr!!
Auch nicht schlecht, doch eine eher begrenzte Aussicht.
Die Wolken hängen tief.
Bergab läuft es sich gut! Wir brauchen jedenfalls viel weniger Zeit, um wieder nach unten an den Fähranleger zu kommen.
Es war eine kurze, anstrengende und schöne Wanderung.
Unser Fazit: weniger Höhenmeter sind besser, wir wollen die Wanderungen ja auch genießen und nicht nur schwitzen!

Wandern im Abisko-Nationalpark

Hurra, wir sind jetzt wirklich im Fjäll!
Im Hintergrund der Torneträsk.
Unser Stellplatz ist am Baktajohka, mit direktem Zugang zum Wasser. Ein kühles Bad nach dem Wandern ist etwas herrliches!
Zum Einwandern nach 3 Wochen bewegungsarmer Zeit laufen wir auf dem Rallarwegen bis Björkliden. Der 1. Abschnitt führt immer am Fluss entlang.
Und natürlich begeistert uns „Lapporten“ immer von Neuem.
Die 2. Wanderung zum Njagajaure ist etwas kürzer, dafür direkt im Nationalpark. Der See ist glasklar und das Panorama einmalig!
Im Abisko-Nationalpark finden wir oft diese Stege, die „Schmodderstellen“ überbrücken.
Der Weg zum Karsafallen ist schon etwas anspruchsvoller und nicht so gut präpariert. Es laufen hier wohl viel weniger entlang.
Umgehen!!
Ein Hügel hinterm Wasserfall lädt zur Pause ein. Günter hat sein Spielzeug natürlich mit!
Und dann wird es ernst. Seit Jahren wollen wir mal auf dem Kungsleden – dem „Königsweg“ wandern. Diesmal beginnen wir mit der 1. Etappe von Abisko bis zur Abiskojaurestugan. !4 km hören sich so leicht an, dazu ist beschrieben, diese Etappe ist nicht schwierig. Ist sie auch nicht, doch die Entfernung wird dadurch relativiert, dass wir ja unseren Hausstand mitschleppen müssen. 12 bis 14 kg müssen eben bergauf und bergab mitgeschleppt werden. Doch das wollten wir ja so!!
Und plötzlich eine „Dreispurige Autobahn“ über den Schmodder. Manne kann sich vor Schreck gar nicht entscheiden, welche Spur er nehmen soll!
Pausen müssen sein!!
Der letzte Steg, dann sind wir fast da.
Noch eine schaukelnde Brücke, dann sind wir an der Fjällhütte.
Um die Hütte grünt und blüht es herrlich!
Eine Kuksa mit Zielbier! Im Shop gab es wirklich Bier!! Allerdings nur Dünnbier, doch das ist egal!
Das Bad ist ein Erlebnisbad! Das Ufer ist glitschig und das Wasser ist etwas 75 cm weit unten. Füße abspülen ist ein akrobatischer Akt!
Die Birke steht bestimmt für kleine Leute zum Hochangeln da!
Corona macht auch vor dem Fjäll nicht Halt. Wir brauchen zwar keine Maske, doch soll Abstand gehalten werden. Und auf` s Händewaschen wird großer Wert gelegt. Man läßt sich etwas einfallen, fließend Wasser gibt es nicht.
Eimer mit Wasser, Schöpftopf, Seifebeutel und eine Konservendose, in der 2 Löcher sind alles, was man braucht! Und es funktioniert!!
Nach einer Nacht wird der gesamte Hausrat wieder in den Rucksäcken verstaut. Nach einem Schwatz mit Hans, dem Stugvart, geht es wieder zurück.
Unterwegs
Manne hat sich wacker geschlagen. Er ist ein klasse Wanderhund!

Nach insgesamt 28 km sind wir zurück! Es war anstrengend, aber schön. Das Bad im eiskalten See ist sowas von angenehm!! Jetzt können wir die nächsten Touren planen!

Stationen unserer Nordschwedenreise 2020

Die ersten 3 Wochen unserer Tour sind wir zu viert. Mit 2 Wohnmobilen starten wir Richtung Norden. Wir müssen uns in diesem Jahr mit dem Norden Schwedens begnügen, doch der ist ja auch sehr schön und wir kennen ihn noch längst nicht sehr gut.

Wir starten am 21.Juli in Nortorp. Wir fahren durch Dalsland und übernachten dort auch das 1. Mal am

Der Parkplatz ist im Wald und die Badestelle haben wir ganz für uns alleine!
Kvarnsjö ist die 2. Station. Wir stellen uns wieder an die Badestelle (es badet hier keiner!).
Das Beste hier – eine Sauna für alle! Natürlich nutzen wir die!
Der Kvarnsjö, der dem Ort seinen Namen gab, oder umgekehrt.
Es geht immer noch gen Norden! Eine Übernachtung am Skellefteälven in der Nähe von Slagnäs.
Ein untrügliches Zeichen – wir sind in Lappland!!
Manchmal ist es nicht einfach, einen Platz zu finden, der unseren Ansprüchen genügt! Wasser muss schon dabei sein, am liebsten ein Angelgewässer! Auf der Suche überqueren wir hinter Archeplog 2 Mal den Polarkreis.
Eine Halbinsel mit großer Wiese am Piteälven ist das nächste Ziel! Wasser ist da, Angelglück nicht! Aber Pilze gibt es hier in Mengen!
Einen ganzen Tag lang „Zeit zur freien Verfügung“!!
Weiter geht es über die Brücke über den Piteälven. Besonderheit – Straße und Gleise der Inlandsbanan sind eins.
Am Trollforsen stehen wir mal wieder in der 1. Reihe, direkt am Fluss.
Der Teil südlich der Insel. Es ist enorm viel Wasser im Fluss!
Auch am nördlichen Teil rauscht es enorm die Stromschnellen hinab.
Ruhig geht es dagegen am Piellojaure zu, Allerdings recht feucht von oben.
Der Piellojaure ist ein schöner Badesee, Fische scheinen keine drin zu sein.
Zum 3. mal überqueren wir den Polarkreis, diesmal kurz vor Jokkmokk.
Eigentlich wollten wir in den Muddus-Nationalpark. Manne durfte nicht rein, wir mussten ein anderes Ziel suchen.
2 warme Badetage haben wir am Stora Lulevatten verbracht. Ausgiebig konnten wir dabei „Ebbe und Flut“ beobachten. Der Wasserstand schwankte um etwa 80 cm!!
Das ist Ebbe!!
Am Fatjasjaure finden wir einen tollen Platz mit Lagerfeuerstelle. Und das Allerwichtigste – mit vielen Hechten und Barschen!! 4 Tage gab es Fisch, in den allerbesten Variationen!
Ganz in der Nähe das Serri-Naturreservat. Natürlich nutzen wir diese Möglichkeit zum Wandern.
Hunde dürfen mit, sollten allerdings angeleint sein, denn Rentiere gibt es hier überall.
Manne hat sich gut gehalten, er war „online“!
Abendsonne über dem See.
Das Schönste an der Tour – gemütliche Abende am Lagerfeuer!

Södra Öland

Der Süden Ölands ist fast vollständig Weltkulturerbe und entsprechend interessant. Die Landschaft ist total unterschiedlich. Die Mitte – „Stora Alvaret“ – ist karg und steinreich, an den Küsten grünt es. Steine in Form der typischen Mauern gibt es überall!

Wir waren 4 Tage unterwegs. Unser Ausgangspunkt war eine Hütte auf dem Campingplatz Stenåsa an der Ostseeküste.

Der Campingplatz ist noch recht leer, aber die Gänseblümchenwiese ist toll!
Links ist unsere Hütte. In Anbetracht der Wettervorhersage – Tagestemperaturen um 12°C, nachts etwas weniger! – haben wir uns für die heizbare Variante entschieden!
Die Kirche von Stenåsa. Der Ort hat seinen Namen zurecht! Die Flächen sind Weideflächen und werden wirklich genutzt.
Der „Långe Jan“ an der Südspitze der Insel. Das gesamte Gebiet ist Vogelschutz- und Weidegebiet. Eigentlich hätte Manne in seinem Element sein müssen, doch wir hatten den Eindruck, er hatte eher Angst.
Der „Långe Jan“
Leider konnten wir ihn noch nicht besteigen. Auch die Informationsausstellung war noch zu. Aber die Gaststätte hatte offen! Wir haben uns eine heiße Schokolade gegönnt, denn der Wind war eisig kalt und uns war nach etwas Warmem.
Definitiv keine Küste, an der man baden kann.
Karl X Gustafs mur , ist eine aus Kalkstein errichtete Mauer, die quer über das Südende der Insel verläuft. Sie ist fast 5 km lang.
Eketorps Borg in der Stora Alvaret
Das große archäologische Rekonstruktionsprojekt der Ringburg ist noch nicht fertig, aber trotzdem schon beeindruckend.
Zur Küste hin sind alle Flächen landwirtschaftlich genutzt. Merkmal: die Mauern!
Die Küste ist etwas unwirtlich. Baden kann man nur an einigen wenigen Stellen, die auch zugänglich sind. Es war aber so kalt und windig, das wir gar keine Lust zum Baden hatten!
Auch hier im Wasser noch die Kalksteinplatten.
Der Strand ist nicht eigentlich schön, aber recht interessant.
Unser Ausflug in die „Stora Alvaret“!
Der gekennzeichnete Wanderweg beginnt doch gar nicht schlecht! Die Vegetation ist vielleicht nicht üppig, aber ausreichend.
Inmitten der kargen Flächen plötzlich eine Orchideenwiese!
Knabenkraut
Der Schweinerücken
An einigen Stellen findet man Kuhschellen.
Die Mittelmauer durchzieht das Stora Alvaret von Nord nach Süd.
An vielen Stellen findet man die nackten Felsenplatten. Erinnert etwas an einen alten Truppenübungsplatz, ist aber wirklich alles Natur!
Das Möckelmossen, der größte See in der Alvar.
Der Weg – in jeder Ritze wächst ein Blümchen!
Fröslundabru
Es ist erstaunlich, wie man diese alten Brücken gebaut hat – nur Steine, ohne irgendetwas dazwischen. Und es hält!

Vorfrühling in Südschweden

Nach dem Winter in Gålå erwarteten wir einen schönen, sonnigen und warmen Vorfrühling in Nortorp. Zum Teil ging unser Wunsch in Erfüllung! Die Sonne meint es wirklich gut mit uns, doch eiskalter Wind macht alle ihre Bemühungen um Wärme zunichte! Dicke Pullover, Jacken, Mützen und Schal sind bei jedem Ausflug Pflicht! Täglich sind wir in der näheren und weiteren Umgebung von Nortorp unterwegs. Es ist immer wieder erstaunlich, dass wir fast überall alleine unterwegs sind. Aber das stört uns ganz und gar nicht, das finden wir toll!

Besuch von Tanja und Dirk. Und überall liegt Holz!
Der Klippsjö ist immer ein gutes Wanderziel!
Die alte Wassermühle am Abfluss des Håraltasjön lädt zum Picknick ein. Man muss es aber selbst mitbringen!!
Entdeckung auf einer Kanutour vor 3 Jahren – eine Sauna auf einer Landzunge im Stora Frillen. Normalerweise kommt man nur per Boot oder zu Fuß hier vor. Ausnahme : im zeitigen Frühjahr war die Wegschranke noch offen!!
Die Sauna ist mit Holzofen zu heizen – echt toll!
Eiskalte Erfrischung im See! Es ist gut zu erkennen, wie viel Wasser im See ist.
Die Hocker sind der Knaller! Das ist die 2. Etage!!
Hafen Torekov – noch liegen nicht viele Boote hier.
Die Küste ist ganz anders als vor Halmstad.
Hovs hallar
Schwedisches Picknick
Am Strand des Tönnersa naturreservates
Wind und Wellen
Der Genevadå mündet in diesem Jahr kurz vor Laxvik!
Ausflug nach Sonstorp zu Tanja und Dirk. Natürlich wird am Lagerfeuer gegrillt!
Gårdshult, eine alte Kulturlandschaft
Assman bei Gårdshult
Wanderung um Smedshultmyren
Wandern um Örasjöarna
Diese Gegend ist ein Beispiel dafür, wie sich die Landschaft verändert, wenn abgeholzt wird.
Alter Buchenbestand prägt einen Teil des Gebietes.
Ist das nun ein Osterei oder ein geschmückter Weihnachtsbaum?
Die Sonne lockt uns nachmittags auf die Terrasse. Windgeschützt ist es hier herrlich!
Günter hat sein Corona-Projekt in Angriff genommen und erweitert unser Hüttenkombinat um eine weitere!
Wolle macht schon vor dem Stricken Arbeit, aber auch Spaß!