Wandern – bergauf und bergab!

Eine Talwanderung ist nicht automatisch eine Wanderung, bei der man immer bergab geht! Bei „geschickter Wegewahl“ kann es durchaus auch einige Meterchen in die Höhe gehen! Und anschließend müssen diese Höhenmeter (620!!)auch nach unten gegangen werden. Knieprobleme durften wir bei unsere Wanderung nach Platt nicht haben!

Das erste Stück geht es direkt neben der Rodelbahn bergab.
Ab jetzt geht es erst mal bergauf!
Zwischenstopp an der Muaterle-Quelle.
Günter macht sich nützlich und befreit den Auslauf von Laub und Nadeln. Und natürlich haben wir hier auch unsere Wasserflasche gefüllt.
Je höher wir kommen, um so schöner werden die Aussichten!
Pause am Bach und Orientierung im Gelände. So richtig können wir nicht feststellen, wo wir sind! Aber die Wegnummer stimmt noch – wir sind wohl richtig!!
Die Waldwege liegen hinter uns, jetzt geht es steil bergab, immer am Weidezaun entlang.
Je weiter wir nach unten kommen, umso bunter werden die Wiesen.
Das letzte Stück geht es steil bergab durch die blühenden Wiesen – es ist wirklich der gekennzeichnete Wanderweg nach Platt! Dort haben wir 13,5 km hinter uns und die Knien schlackern uns ein wenig!

Ganz anders ist eine Wanderung ins Faltmartal, vorbei an der Faltmaralm. Es geht auf dem Hinweg stetig bergauf, dafür auf dem Rückweg auch schön bergab! Und dann kann man in der Faltmaralm sehr gut essen und trinken!

Vom Zeltplatz aus sind es erst 1 km mit 100 Höhenmetern – wir sind schon fix und alle. Wir schieben das mal auf die dünne Luft, immerhin sind wir hier 1650 Meter hoch!
An der Faltmaralm empfangen uns die Ziegen! Sie scheinen sehr an Manne interessiert zu sein!
Sie scheuen keine Mühe, um zu uns zu kommen.
Auch als wir hinter der Alm weiter wandern, folgen sie uns unauffällig!
Das Faltmartal ist sehr schön. Es erinnert uns in seiner Kargheit an die Gebirge in Norwegen und Schweden.
Wir kommen allerdings nicht so sehr weit, der Schnee bremst uns aus!
Ganz offensichtlich befindet sich unter dem Schnee Wasser!
Der Blick zurück ins Tal ist wunderschön!
Von oben sieht es interessant aus!
Das Faltmarjoch am Ende des Tales ist noch völlig verschneit.

Unsere ersten Südtirol-Eindrücke

Bei herrlichem Wetter fahren wir die Jaufenstraße zum Jaufenpass.
Fast oben! Ein herrliches Panorama erwartet uns am Jaufenhaus.
Und unerwartet viel Schnee! Wir bleiben eine Nacht am Jaufenhaus, einem Hotel, dass nur im Winter geöffnet ist.
Manne ist in seinem Element! Allerdings reicht ihm letztendlich der Schnee nicht – er hat mehr Hunger!
Auf jeder schneefreien Fläche blühen Krokusse.
Blick zum Jaufenpass, der das Passeier Tal mit dem Ratschingstal verbindet.
Auf dem Pass, 2094m über NN.
Die Passstraße hat es in sich! Trotzdem kommen uns doch wirklich Radler entgegen!!
Campingplatz Pfelders, er ist noch nicht direkt überfüllt!
Unser erstes Wanderziel ist der Lazinser Hof, zu dem wir erst einmal nur 300 Höhenmeter und 10 km bewältigen müssen. Wir brauchen ja auch Zeit zum Schauen und Staunen. Die Berge sind überwältigend für uns! Und wunderschön!
Vom Campingplatz aus geht es zuerst am Pfelderer Bach entlang.
Das Haus brennt nicht! Es hat gestern geregnet und nun sorgt die Sonne für Verdunstung!
Blick auf Zeppichl und Pfelders
Der Lazinser Hof ist fast am Ende des Tales.
Wasser ist hier momentan nicht knapp und Manne findet auch überall etwas. Die Gasthöfe und Almen sind für uns neu, wir brauchen gar keine Verpflegung mitzunehmen!!
Lazins
Blick talwärts nach Pfelders
Blick in die Berge

Unser ersten Wanderungen haben uns allerdings gezeigt, dass wir nicht zu jeder Alm und Hütte kommen werden, denn es liegt an den Nordhängen noch zu viel Schnee. Leider fährt auch die Seilbahn noch nicht, das ist echt schade. Doch letztendlich werden wir genügend Ziele finden und die Berge um Pfelders wenigsten teilweise erwandern!