Södra Öland

Der Süden Ölands ist fast vollständig Weltkulturerbe und entsprechend interessant. Die Landschaft ist total unterschiedlich. Die Mitte – „Stora Alvaret“ – ist karg und steinreich, an den Küsten grünt es. Steine in Form der typischen Mauern gibt es überall!

Wir waren 4 Tage unterwegs. Unser Ausgangspunkt war eine Hütte auf dem Campingplatz Stenåsa an der Ostseeküste.

Der Campingplatz ist noch recht leer, aber die Gänseblümchenwiese ist toll!
Links ist unsere Hütte. In Anbetracht der Wettervorhersage – Tagestemperaturen um 12°C, nachts etwas weniger! – haben wir uns für die heizbare Variante entschieden!
Die Kirche von Stenåsa. Der Ort hat seinen Namen zurecht! Die Flächen sind Weideflächen und werden wirklich genutzt.
Der „Långe Jan“ an der Südspitze der Insel. Das gesamte Gebiet ist Vogelschutz- und Weidegebiet. Eigentlich hätte Manne in seinem Element sein müssen, doch wir hatten den Eindruck, er hatte eher Angst.
Der „Långe Jan“
Leider konnten wir ihn noch nicht besteigen. Auch die Informationsausstellung war noch zu. Aber die Gaststätte hatte offen! Wir haben uns eine heiße Schokolade gegönnt, denn der Wind war eisig kalt und uns war nach etwas Warmem.
Definitiv keine Küste, an der man baden kann.
Karl X Gustafs mur , ist eine aus Kalkstein errichtete Mauer, die quer über das Südende der Insel verläuft. Sie ist fast 5 km lang.
Eketorps Borg in der Stora Alvaret
Das große archäologische Rekonstruktionsprojekt der Ringburg ist noch nicht fertig, aber trotzdem schon beeindruckend.
Zur Küste hin sind alle Flächen landwirtschaftlich genutzt. Merkmal: die Mauern!
Die Küste ist etwas unwirtlich. Baden kann man nur an einigen wenigen Stellen, die auch zugänglich sind. Es war aber so kalt und windig, das wir gar keine Lust zum Baden hatten!
Auch hier im Wasser noch die Kalksteinplatten.
Der Strand ist nicht eigentlich schön, aber recht interessant.
Unser Ausflug in die „Stora Alvaret“!
Der gekennzeichnete Wanderweg beginnt doch gar nicht schlecht! Die Vegetation ist vielleicht nicht üppig, aber ausreichend.
Inmitten der kargen Flächen plötzlich eine Orchideenwiese!
Knabenkraut
Der Schweinerücken
An einigen Stellen findet man Kuhschellen.
Die Mittelmauer durchzieht das Stora Alvaret von Nord nach Süd.
An vielen Stellen findet man die nackten Felsenplatten. Erinnert etwas an einen alten Truppenübungsplatz, ist aber wirklich alles Natur!
Das Möckelmossen, der größte See in der Alvar.
Der Weg – in jeder Ritze wächst ein Blümchen!
Fröslundabru
Es ist erstaunlich, wie man diese alten Brücken gebaut hat – nur Steine, ohne irgendetwas dazwischen. Und es hält!