Wandern im Abisko-Nationalpark

Hurra, wir sind jetzt wirklich im Fjäll!
Im Hintergrund der Torneträsk.
Unser Stellplatz ist am Baktajohka, mit direktem Zugang zum Wasser. Ein kühles Bad nach dem Wandern ist etwas herrliches!
Zum Einwandern nach 3 Wochen bewegungsarmer Zeit laufen wir auf dem Rallarwegen bis Björkliden. Der 1. Abschnitt führt immer am Fluss entlang.
Und natürlich begeistert uns „Lapporten“ immer von Neuem.
Die 2. Wanderung zum Njagajaure ist etwas kürzer, dafür direkt im Nationalpark. Der See ist glasklar und das Panorama einmalig!
Im Abisko-Nationalpark finden wir oft diese Stege, die „Schmodderstellen“ überbrücken.
Der Weg zum Karsafallen ist schon etwas anspruchsvoller und nicht so gut präpariert. Es laufen hier wohl viel weniger entlang.
Umgehen!!
Ein Hügel hinterm Wasserfall lädt zur Pause ein. Günter hat sein Spielzeug natürlich mit!
Und dann wird es ernst. Seit Jahren wollen wir mal auf dem Kungsleden – dem „Königsweg“ wandern. Diesmal beginnen wir mit der 1. Etappe von Abisko bis zur Abiskojaurestugan. !4 km hören sich so leicht an, dazu ist beschrieben, diese Etappe ist nicht schwierig. Ist sie auch nicht, doch die Entfernung wird dadurch relativiert, dass wir ja unseren Hausstand mitschleppen müssen. 12 bis 14 kg müssen eben bergauf und bergab mitgeschleppt werden. Doch das wollten wir ja so!!
Und plötzlich eine „Dreispurige Autobahn“ über den Schmodder. Manne kann sich vor Schreck gar nicht entscheiden, welche Spur er nehmen soll!
Pausen müssen sein!!
Der letzte Steg, dann sind wir fast da.
Noch eine schaukelnde Brücke, dann sind wir an der Fjällhütte.
Um die Hütte grünt und blüht es herrlich!
Eine Kuksa mit Zielbier! Im Shop gab es wirklich Bier!! Allerdings nur Dünnbier, doch das ist egal!
Das Bad ist ein Erlebnisbad! Das Ufer ist glitschig und das Wasser ist etwas 75 cm weit unten. Füße abspülen ist ein akrobatischer Akt!
Die Birke steht bestimmt für kleine Leute zum Hochangeln da!
Corona macht auch vor dem Fjäll nicht Halt. Wir brauchen zwar keine Maske, doch soll Abstand gehalten werden. Und auf` s Händewaschen wird großer Wert gelegt. Man läßt sich etwas einfallen, fließend Wasser gibt es nicht.
Eimer mit Wasser, Schöpftopf, Seifebeutel und eine Konservendose, in der 2 Löcher sind alles, was man braucht! Und es funktioniert!!
Nach einer Nacht wird der gesamte Hausrat wieder in den Rucksäcken verstaut. Nach einem Schwatz mit Hans, dem Stugvart, geht es wieder zurück.
Unterwegs
Manne hat sich wacker geschlagen. Er ist ein klasse Wanderhund!

Nach insgesamt 28 km sind wir zurück! Es war anstrengend, aber schön. Das Bad im eiskalten See ist sowas von angenehm!! Jetzt können wir die nächsten Touren planen!
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